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Eigenbetrieb der Software - Technische Voraussetzungen

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, KiTaPLUS auf einem eigenen Server als Anwendung zu betreiben. Dies eignet sich insbesondere für größere Trägerorganisationen oder Verwaltungsträger bzw. -stellen, welche eine größere Zahl von Kindertageseinrichtungen betreuen. Nachfolgend sind die technischen Voraussetzungen für einen Eigenbetrieb von KiTaPLUS aufgeführt. Die nachfolgenden Hinweise richten sich an die zuständigen IT-Systemadministratoren und stellen die wesentlichen Vorgaben zusammenfassend dar. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen oder Anregungen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Laufzeitumgebung und Installationsvoraussetzungen

Serverseitig ist KiTaPLUS plattformunabhängig. Für den Betrieb gelten folgende Voraussetzungen:

  • Betriebssystem: Unterstützt wird sowohl ein Linux- (z.B. SUSE Linux Enterprise 11, (64bit)) als auch ein Windows-Betriebssystem (z.B. Microsoft Windows Server 2008 R2 (64bit)).
  • Webserver: Apache HTTP Server (Version 2.x) mit eingerichtetem PHP-Modul (Version 5.3.x).
  • Datenbank: Als Relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS) unterstützen wir MySQL (5.x), MSSQL (MSQL Server 2008 (64bit) mit Service Pack 2),Oracle (10.2.0.x) und PostgreSQL (9.x).
  • Serverkapazität: Erfahrungsgemäß reicht für den Betrieb von KiTaPLUS eine zugesicherte Festplattengröße von 100 GB, eine reservierte Datenbankgröße von 5 GB, reservierter RAM 4 GB und CPU 4x2 Ghz aus

Installationsarbeiten

Zu Beginn werden die Eckdaten des Zielservers (Betriebssystem, DBMS, Zugangsprozedere etc.) festgelegt und die Konfiguration der einzelnen Servermodule bestimmt (Konfiguration von Apache, PHP, Datenbanktreibern durch Vorgabe von NPO). Die Serverinstallations-, Serverwartungsarbeiten und Backupleistungen werden vom betreuenden Rechenzentrum des Kunden durchgeführt, ebenfalls die Installation des Webservers, der Datenbank und Datenbanktreiber. Im Anschluss daran werden die Installationsarbeiten der KiTaPLUS-Software durch NPO Applications durchgeführt.


Zugang zum Echtsystem/ Fernwartung

Der dauerhafte Zugang zum Echtsystem kann bei Windows-Systemen mittels Fernwartungstool (z.B. Netviewer, Teamviewer) erfolgen, bei einem Linux-System wird eine Zugriffsmöglichkeit mittels SSH-Client (z.B. Putty) benötigt, zusätzlich ist die Einrichtung einer VPN-Verbindung zu erwägen. Für Softwareupdates dient die Versionsmanagementsoftware „Subversion“, welche auf dem Zielserver ebenfalls installiert sein sollte und Zugriff über eine verschlüsselte Verbindung auf einen entfernten Entwicklungsserver der NPO Applications erhalten sollte.

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